Bei meinem Windows Rechner öffnen sich immer
wieder mysteriöse Fenster mit komischen Werbemeldungen. Ich bin zwar mit
dem Internet verbunden, habe ansonsten aber keine Browser-Fenster oder
sonstigen Internet-Programme geöffnet.
Findige Werbetreibende haben ein neues
Medium gefunden, mit dem sie Internet-Nutzern Spam zukommen lassen: den
Windows-Nachrichtendienst. Eigentlich dient er dazu, im lokalen Netz
Sofortnachrichten zu versenden. Doch Spammer können damit
Windows-Benutzern auch über das Internet Nachrichten schicken.
Windows 2000 und XP installieren den Nachrichtendienst standardmäßig und
rufen Ihn bei jedem Systemstart im Hintergrund auf. Deaktivieren lässt er
sich über die Computerverwaltung. Dazu wählt man unter "Verwaltung" in der
Systemsteuerung den Punkt "Dienste", doppelklickt in der sich öffnenden
Liste den Eintrag "Nachrichtendienst", klick auf "Beenden" und setzt den
Starttyp auf "Deaktiviert".
In Windows 9x und ME gibt es statt des Nachrichtendienstes ein Programm
namens WinPopup zum Empfangen der Sofortnachrichten. Um sich den Spam vom
Leibe zu halten, löscht man das Programm einfach aus dem Autostart-Ordner
im Startmenü.
Seit kurzem ruft mein Internet Explorer
statt der von mir vorgegebenen Seite eine andere Seite auf. Wenn ich die
Einstellung ändere, so hat diese Änderung nur bis zum nächsten Systemstart
Bestand, danach erscheint wieder die nicht erwünschte Seite. Was kann ich
dagegen tun?
Dieses Phänomen nennt man "Browser-Hijacking".
Es kann neben der Startseite auch die Suchseite betreffen oder sich darin
äußern, das der Browser selbsttätig Seiten aufruft. Entweder sind Sie
Opfer eines Trojaners oder einer so genannten Spyware geworden. Sie
sollten Ihren Rechner mit einem Virenscanner durchleuchten, kostenlose
Programme dazu finden sich beispielsweise auf heise Security unter
www.heisec.de/dienste/antivirus
.
Mit dem kostenlosen Programm "Spyboot Search & Destroy lässt sich Spyware
in der Regel entfernen.
Beim Hochfahren startet Windows automatisch
ein Programm, das ich im Autostart-Ordner des Startmenüs jedoch nicht
finde. Wo kann ich sonst noch suchen?
Viele, jedoch nicht alle der automatisch
startenden Programme identifiziert seit Windows 98 die im Betriebsystem
enthaltene Software Msconfig.exe. Geben Sie hierzu im Startmenü unter "Ausführen"
den Befehl "msconfig" ein und wählen Sie dann das Register
"Autostart". Unter Windows 95, NT und 200 fehlt dieses Programm, hier
hilft das kostenlose "Autoruns" von Sysinternals, zu erhalten übers
Internet.
Wo bekomme ich ein aktuelles BIOS für mein
Mainboard?
Normalerweise stellt der PC-Hersteller
BIOS-Updates bereit. Falls Sie das Mainboard einzeln gekauft haben müssen
Sie sich an dessen Hersteller wenden. Die Internetseite "www.wimsbios.com"
hilft, diesen zu identifizieren. Das BIOS muss exakt zum Board passen.
Weil der Update-Vorgang einige Risiken birgt, sollten Sie nur bei
konkreten Fehlfunktionen des BIOS ein Update in Erwägung ziehen.
Glücklicherweise beschreiben immer mehr Hersteller im Mainboard-Handbuch
oder im Internet recht ausführlich, wie das Update durchzuführen ist.
Ich habe eine E-Mail erhalte, die als
Absender eine Microsoft-Adresse trägt und deren Anhang sich ein
angebliches Sicherheits-Update für Windows findet. Kann ich dieser
Nachricht trauen? Sollte ich das Update installieren?
Auf keinen Fall! Microsoft verschickt
grundsätzlich keine Updates per E-Mail, sonder warnt im Gegenteil selbst
ausdrücklich vor solchen Nachrichten. Sie enthalten in der Regel Viren,
Dialer oder anderes Ungemach. Die meisten Software-Hersteller halten es
übrigens ganz ähnlich: Wenn Sie nicht ausdrücklich einen Update-Service
per E-Mail vereinbart haben, sollten Sie solche Nachrichten einfach
löschen.
Windows 2000 ab Servicepack 3 und Windows XP
mit Servicepack 1 sollten doch Festplatten mit mehr als 137GByte erkennen,
oder? Von meiner 169GByte Festplatte kann ich aber nur 137GByte nutzen -
wieso?
Aus unerfindlichen Gründen muss man bei
vielen Windows XP oder 2000 Installationen trotz passendem Service Pack
noch einen Registry-Schlüssel bearbeiten, wie Microsoft in den Artikeln
305098 und 303013 der Knowledge-Base (http://support.microsoft.com)
beschreibt.
Den 40-bit LBA-Modus nutzen die genannten Windows Versionen nur nach
Einspielen der erwähnten Servicepacks und wenn der Registry-Wert "EnableBigLba"
im Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Atapi\
Parameters vorhanden ist und den Inhalt "1" hat. Im Zweifelsfall
erzeugt man einen Wert dieses Inhalts und startet anschließend neu.
Einige Chipsatz- und Hostadapter-Treiber setzen diesen Wert von sich aus
korrekt, Windows tut das anscheinend nur, wenn es schon bei der
Installation auf eine derart große Platte stößt .
Zusätzlich wird ein Software-Tool benötigt welches von Seagate gratis zur
Verfügung gestellt wird und den EnableBigLba Schlüssel aktualisiert!
Dieses Tool finden Sie
hier!
Während meinen Arbeiten gibt Windows XP
Fehlermeldungen aus. Gibt es irgendeine Möglichkeit meine Systemdateien zu
überprüfen?
Sollte Windows XP während der Arbeit
Fehlermeldungen von sich geben, so kann es sein, dass sich in den
Systemdateien eine beschädigte Datei befindet. Um dies zu überprüfen,
finden sich in Windows XP einige Befehle die eine schnelle Überprüfung -
und gleichzeitig auch das Ersetzen der beschädigten Dateien -
ermöglichen. Vorraussetzung ist allerdings das Einlegen der Windows XP-CD.
Um die Befehle aufzurufen, gibt man unter Start/Ausführen den Befehl "cmd"
ein. In der daraufhin erscheinenden Eingabeaufforderung gibt man den
Befehl "SFC" mit einem Parameter (sfc/? - zeigt alle Optionen,
sfc/scannow - Überprüfen, sfc/scanonce - Überprüfen beim nächsten
Systemstart, sfc/scanboot - Überprüfen bei jedem Start, sfc/revert -
Standardeinstellungen, sfc/purgecache - Dateiencache wird geleert)
ein.
Ich möchte ein Windows-XP-System einrichten,
dessen Benutzer alle identische Einstellungen haben sollen. Muss ich jedes
Konto einzeln konfigurieren oder geht es einfacher?
Windows XP nutzt ein Konto namens "Default
User" als Vorlage für neue Benutzer. Dort liegen alle Einstellungen dieses
Users, auch die benutzerrelevanten Teile der Registry. Dies kann man sich
zu Nutze machen. Legen Sie zuerst ein Konto namens "Vorlage" an und
konfigurieren Sie es nach Ihren Wünschen. Melden Sie sich anschliessend
als Administrator an, benennen das Verzeichnis "C:\Dokumente und
Einstellungen\Default User" um (etwa in "Original") und geben Sie dem
Verzeichnis "Vorlage" zu guter Letzt den Namen "Default User".
Danach angelegte Benutzerkonten besitzen nun die von Ihnen vorgegebenen
Einstellungen. Möchten Sie irgendwann wieder zum Original-Default-User
zurückkehren, genügt es, die Namensänderungen rückgängig zu machen.
Nach der Aufrüstung meines Rechners durch
ein neues Mainboard leuchtet die LED des Floppy-Laufwerks ständig.
Wahrscheinlich haben Sie den Stecker des
Floppy-Kabels um 180 Grad verdreht angeschlossen. Vorsicht: Solange die
LED Dauerlicht zeigt, löscht das Laufwerk jede eingelegte Diskette.
Wie kann man bei Windows XP Home verhindern,
dass immer wieder das Fenster "Fehlermeldung an Microsoft senden" erscheint?
Die lästige Nachfrage können Sie abschalten,
indem Sie die Systemeigenschaften öffnen (per Rechtsklick auf das
Arbeitsplatz-Symbol und dann "Eigenschaften" oder unter "System" in der
Systemsteuerung), dort auf das Register "Erweitert" wechseln und die
Schaltfläche "Fehlerberichterstattung" anklicken. In der folgenden Dialogbox
können Sie die Option zum Verschicken der Fehlermeldung an Microsoft
entweder global deaktivieren oder den Button "Programme auswählen" anklicken
und explizit eine bestimmte Software bei der der Fehler auftritt, zu der
Liste "Fehler in folgenden Programmen nicht melden" hinzufügen.
Seitdem ich meinen Windows-98-PC ins LAN
gehängt habe, dauert der Startvorgang deutlich länger. Wie kann ich das
Booten beschleunigen?
Wenn im Netzwerk kein DHCP-Server läuft, der
Rechner automatisch eine IP-Nummer zuteilt, handelt Windows 98 beim
Hochfahren seine Adresse mit den anderen PCs aus. Um die Wartezeit zu
vermeiden, sollte man jedem Rechner im LAN eine IP-Nummer aus dem
reservierten privaten Bereich (10.0.0.0 bis 10.255.255.255, 172.16.0.0 bis
172.31.255.255 oder 192.168.0.0 bis 192.168.255.255) zuweisen.
Beim Abspielen mancher AVI-Videos unter
Windows fehlt der Ton, bei anderen wiederum gibts nur Ton, dafür kein Bild.
Beim AVI-Format (Audio Video Interleave)
handelt es sich um eine Art Container, der unterschiedliche Audio- und
Videoformate enthalten darf. Entsprechend müssen zum Abspielen der Dateien
die im Clip verwendeten Codecs installiert sein. Fehlt etwa der häufig
eingesetzte DivX-Codec, spielt der Player nur den Ton. Umgekehrt reicht es
mitunter nicht, aktuellere DivX-Varianten zu installieren, weil nur DivX 3.1
den Codex "DivX-Audio" eine gepatchte Version von Windows Media Audio 2,
mitbringt. Um herauszufinden, welche Codecs fehlen, hilft die Auswahl von
"Eigenschaften" im Kontextmenü der AVI-Datei. Unter "Details" (Windows 98
und ME) beziehungsweise "Dateiinfo" (bei 2000 und XP) listet Windows die im
Clip verwendeten Codecs auf. Fehlende Codecs findet man beispielsweise über
www.goggle.de, indem man
nach einem "all in one codec pack" sucht.
Ich habe auf meiner Festplatte diverse
AVI-Filmdateien, die ich nicht bearbeiten oder löschen kann. Windows XP
meldet, ein anderer Prozess oder Benutzer würde die Datei blockieren. Aber
selbst wenn ich im Tast-Manager alles beende, werde ich die Platzfresser
nicht los. Was kann ich tun?
Hierbei handelt es sich um einen Bug in
Windows XP. Beim Anwählen einer .AVI-Datei versucht der Explorer, die
gesamte Datei einzulesen, um sie zu klassifizieren und ein Vorschaubild
anzuzeigen. Dafür ist die "shmedia.dll" verantwortlich. Dies kann zum Teil
sehr lange dauern. Ist die AVI-Datei defekt, hängt sich der Prozess sogar
auf und blockiert einen weiteren Zugriff.
Um die Datei bearbeiten oder löschen zu können, kann man entweder mit der
rechten Maustaste auf die Datei klicken und unter Eigenschaften/Datei
Attribute/Erweitert den Punkt "Inhalt für schnelle Dateisuche indizieren"
abwählen. Falls dies nicht gelingt, genügt es vielleich, eine neue leere
Textdatei zu erstellen und dann beide Dateien gleichzeitig zu löschen. Hilft
das immer noch nicht, muss man in der Registry das Problem radikal lösen:
Dazu ruft man unter "Ausführen..." das Programm "regedit" auf und löscht den
Eintrag
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\CLSID{87D62D94-71B3-4b9a-9489-5FE6850DC73E}\InProcServer32
aus der Registry. Damit wird die Eigenschaftsabfrage für die Katalogisierung
der Dateien abgeschaltet, die für die Blockade verantwortlich ist.
In meinem PC steckt noch ein altes Mainboard
im AT-Format, bei dem sich ein USB-Port nur über ein spezielles Slotblech
nachrüsten ließe. Ist es problemlos möglich, stattdessen gleich eine USB 2.0
Adapterkarte am PCI-Bus zu betreiben?
Prinzipiell lassen sich auch ältere PCs mit
den preiswerten USB-PCI-Adapter-karten aufrüsten. Doch bei der
PCI-Kompatibilität und den Treibern lauern Fallstricke.
Die mittlerweile über zehn Jahre alte Spezifikation des Peripheral
Components Interconnect Local Bus hat zwischenzeitlich einige
Überarbeitungen durchgemacht. Alle PCI-USB-Adapterbausteine von Firmen wie
ALi, Cypress, NEC oder VIA setzen einen PCI Bus nach Spezifikation 2.2
voraus. Vor 1999 hergestellte Mainboards entsprechen meist nur der Revision
2.1, und damit können die USB-Adapter Probleme haben. Bai ältern
Hauptplatinen waren auch Ressourcen-konflikte zwischen verschiedenen Geräten
auf den PCI-Bus häufiger.
Ausserdem gelingt die Nutzung des mit USB 2.0 definierten Hi-Speed-Modus mit
älteren Windows Versionen manchmal nicht. Obwohl viele der
USB-Adapter-karten auch Treiber für Windows 98 oder wenigstens ME
mitbringen, gilt das nicht für alle USB 2.0 tauglichen Peripheriegeräte.
Mein PDA Asus MyPal A620 mit Pocket PC 2003
gibt bei der Musikwiedergabe knackende Geräusche von sich. Woran liegt das
und gibt es eine Lösung für das Problem?
Wenige Geräte des MyPal A620 hat Asus mit
einer fehlerhaften Firmware ausgeliefert, die unter anderem auch für diese
Knackgeräusche verantwortlich ist. Auf Nachfrage beim Asus-Support (Telefon:
02102/95 99-11) erhält man eine Image-Datei, die nach der Installation
dieses Problem und einige weitere Fehler eliminiert. Leider stellt Asus das
Update nicht online für alle bereit, da das Unternehmen befürchtet,
unerfahrene Nutzer könnten ihren PDA durch unsachgemäßes Flashen
beschädigen.
Ich möchte unter Windows die Einträge der
installierten Hotfixes im Bereich Software der Systemsteuerung löschen. Die
Hotfixes selbst sollen installiert bleiben, ich möchte in der
Systemsteuerung lediglich etwas mehr Übersicht haben. Geht das?
Die Einträge, welche die Systemsteuerung unter
Software anzeigt, stehen in der Registry, und zwar in Unterschlüsseln von
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\ CurrentVersion\Uninstall.
Typische Hotfix-Einträge tragen dort den Namen wie KB824105 oder Q8114995.
Wenn sich ein Patch ein paar Wochen lang bewährt hat und man ihn definitiv
nicht mehr deinstallieren wird, kann man diese Schlüssel einfach komplett
löschen. Um sicherzugehen, dass Sie den richtigen Schlüssel löschen, sollten
Sie vorher einen Blick auf den jeweils enthaltenen Eintrag "DisplayName"
werfen: Hier steht der Name des Patches oder auch Programms, wie ihn das
Software-Applet in der Systemsteuerung anzeigt.
Wenn Sie auf diese Weise die Einträge für Hotfixes und Ahnliches löschen,
sind die Deinstallationsprogramme und die Sicherheitskopien der Systemdaten,
die das Setup jedes Mal anlegt, auch mehr oder weniger nutzlos und benutzen
überflüssigerweise Plattenplatz. Zu finden sind sie in (versteckten und
komprimierten) Untervezeichnissen des Windows-Ordners mit Namen wie
$NtUninstallKB824105$. Um sie im Explorer sehen und löschen zu können,
müssen Sie dort unter Extras/Ordneroptionen/Ansicht die Option "Alle Dateien
und Ordner anzeigen" einschalten.
Mein Drucker regiert nicht wenn ich aus einem
DOS-Programm drucken will. Habe Windows XP und das Programm läuft in einer
DOS-Ebene ab. Was kann ich tun?
Moderne Drucker lassen sich häufig nicht aus
eine DOS-Box heraus ansprechen, weil sie etwa über USB oder Ethernet mit dem
Rechner verbunden sind. Mit einem Trick gelingt es dennoch. In den
Eigenschaften eines Druckers (Rechts-klick auf sein Symbol in der
Systemsteuerung unter "Drucker und Faxgeräte") muss man dazu die Option
"Druckerpool aktivieren" einschalten. Danach kann man einen Drucker aus der
angezeigten Liste mehrere Schnittstellen zuweisen, auch wenn tatsächlich
keine Verbindung darüber existiert.
So konnten wir beispielsweise einen Epson Stylus C44 Plus und einen Canon
i450, beide über USB angeschlossen, via zusätzlich aktivierte LPT1-
respektive LPT2-Schnittstelle aus der DOS-Box ansprechen. Einen Lexmark
Optra 1855S, über Ethernet in unser Netzwerk eingebunden, gaukelte das
Windows-Drucksystem DOS als COM1-Drucker vor.
Im Falle der beiden USB-Drucker mussten wir den Druckprozessor WinPrint (im
Register Erweitert) ändern: Der Epson-Drucker wollte das Papier erst richtig
auswerfen, als wir dort "RAW [FF appended]" einstellten. Beim Canon-Drucker
klappte der DOS-Druck mit der Einstellung "TEXT".
Seitdem ich meine Soundkarte an die
Stereoanlage angeschlossen habe, höre ich ständig ein tiefes Brummen von den
Lautsprechern. Was kann ich tun?
Das Brummen (50Hz) stammt aus dem
200V-Versorgungsnetz, es wird eine sogenannte Masseschleife induziert. Diese
Schleife entsteht, wenn man zwei Geräte mit einem Audiokabel verbindet, die
über verschiedene Leitungen (z.B. Schutzleiter oder Antennenkabel geerdet
sind. Das Brummen verschwidet, wenn man die direkte leitende Verbindung
auftrennt - entweder mit einem Mantelstromfilter, der in die Antennenleitung
eingeschaltet wird (im Fachhandel ca. € 10,-), oder mit einem
Audio-Übertrager, der die direkte Kopplung von Audioausgang (PC) und Eingang
(HiFi-Verstärker) aufhebt. Wenn man das Antennenkabel vom Receiver/Tuner
abzieht und das Brummen dadurch verschwindet, hilft der Mantelstromfilter.
Ist das Brummen auch ohne Antennenkabel hörbar, wird der Fehler durch eine
doppelte Schutzerdung über die Netzstecker hervorgerufen; dann hilft ein
Trennübertrager.
Ich besitze ein Notebook mit WLAN Adapter und
möchte unterwegs ins Internet gehen. Wo erfahre ich ob sich in meiner
Umgebung WLAN-Hotspots befinden.
Schauen Sie doch mal auf die Internetseite
www.plan.at. Geben Sie
einfach bei "Plansuche" den Ort, Strasse oder Platz ein, an dem Sie mit
Ihrem Notebook surfen wollen. Es wird Ihnen sofort einen Plan von dieser
Umgebung angezeigt. Überall wo ein kleiner blauer Kreis eingezeichnet ist,
befindet sich ein WLAN-Hotspot. Überall in unmittelbarer Umgebung dieser
Hotspots ist das surfen über WLAN möglich.
Mein Computer schaltet sich seit einiger Zeit
beim Herunterfahren nicht mehr selbstständig ab. Was kann ich tun um diese
Funktion wieder zu aktivieren?
Eigentlich sollte der PC unter Windows 2000/XP
beim Herunterfahren abschalten, sofern es sich um ein ATX-Modell handelt.
Dies ist aber dann z.B. nicht der Fall, wenn man Windows 2000/XP absichtlich
ohne ACPI installiert. Um das Abschalten dennoch zu erreichen, muss man in
der Systemsteuerung unter "Energieoptionen" auf der Registerkarte "APM" die
"Unterstützung für das Advanced Power Management" aktivieren.
Wenn diese Registerkarte fehlt, muss man im Gerätemanager unter "Ansicht"
"Ausgeblendete Geräte anzeigen" aktivieren. Dann wird in der Geräteliste
auch der "Herkömmliche NT-APM Schnittstellenknoten" angezeigt und ist
vermutlich deaktiviert. Also aktivieren, danach wird in den
"Energieoptionen" auch die Registerkarte "APM" angezeigt. Funktioniert nicht bei Windows 2000 Server !!!
Ich habe einen Pentium 4 Rechner mit Windows
XP. Kann ich die Leistung für diesen Prozessor noch optimieren?
Windows XP ist standardmäßig für einen Level 2
Cache von 256 Kb optimiert. Pentium 4 Prozessoren haben einen grösseren
Cache (512kb) Sie können diesen Wert in der Registry leicht ändern, indem
Sie unter Start/Ausführen "regedit" eingeben und den Wert im Register HKEY_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\ CurrentControlSet\ Control\ Session Manager\
Memory Management und SecondLevelDataCache entsprechend anpassen. Hierbei gilt:
0 hex bzw. 0 dezimal für einen SecondLevelCache von 256 KB
200 hex bzw. 512 dezimal für einen SecondLevelCache von 512 KB
400 hex bzw. 1024 dezimal für einen SecondLevelCache von 1024 KB
Ich habe auf meinem Computer Windows XP
installiert, und habe leider das Passwort für mein Benutzerkonto vergessen.
Kann ich in mein Benutzerkonto dennoch einsteigen.
Starten Sie den Rechner im "Abgesicherten
Modus" (Taste F8) und warten Sie auf den "LogIn-Bildschirm". Hier erscheinen
nun das Icon und der Name zu dem erstellten Benutzerkonto und zusätzlich
noch ein "Administrator-ICON". Dieses klickt man an und ist nun
Administrator im abgesicherten Modus.
Jetzt über Start => Einstellungen => Systemsteuerung => Verwaltung =>
Computerverwaltung => Lokale Benutzer und Gruppen => Benutzer zu dem
Benutzerkonto, zu dem man das Passwort vergessen hat. Dieses klickt man mit
Rechts an und geht auf "Kennwort festlegen...".
Die nun erscheinende Warnmeldung ignoriert man großzügig und klickt auf
"Fortsetzen". Nun kann man hier ein neues Passwort eintragen oder die Felder
einfach leer lassen. Mit "OK" verlässt man das Ganze.
Jetzt nur noch Windows neu starten und schon kommt man wieder an sein
Benutzerkonto.
Dieser Tipp funktioniert allerdings nur, wenn der LogIn-Screen bzw. der
Willkommen-Bildschirm automatisch kommt, nicht mit STRG+ALT+ENTF erzwungen
werden muss, und wenn man bei der Installation kein Passwort für den
Admin vergeben hat.
Mein Internet Explorer und auch mein Outlook
merken sich Kennwörter nicht mehr speichern keine Kennwörter mehr für Konten
und Webseiten, obwohl die Option "Kennwörter" in den
Internetoptionen/Inhalte »Autovervollständigen« aktiviert ist. Was kann ich
dagegen tun?
Melden Sie sich mit dem Benutzerkonto an, für
das das Kennwortproblem besteht (wenn der PC von mehreren Benutzer benutzt
wird). Starten Sie die Registry und suchen Sie den Schlüssel: HKEY_CURRENT_USER\ Software\ Microsoft\ Protected Storage System Provider
Nun den Schlüssel markieren und mit der rechten Maustaste auf "BERECHTIGUNGEN"
klicken.
Überprüfen Sie, ob die Berechtigungen "Lesen" und "Vollzugriff"
gesetzt sind.
Klicken Sie auf "ERWEITERT".
Überprüfen Sie, ob die Berechtigung "Vollzugriff" für die Option "Dieser
Schlüssel und Unterschlüssel" erteilt ist.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Berechtigungen übergeordneter
Objekte auf untergeordnete Objekte, sofern anwendbar, vererben".
Klicken Sie auf "ÜBERNEHMEN" und "OK"
Doppelklicken Sie nun auf den Schlüssel "Protected Storage System
Provider", um den Benutzerschlüssel sichtbar zu machen, der so aussehen
könnte:
S-1-5-21-3689853989-71594873-1131426265-1003
Markieren Sie den Benutzerschlüssel und löschen Sie ihn, indem Sie im Menü "BEARBEITEN"
und auf "LÖSCHEN" klicken.
Verlassen Sie nun den Registrierungseditor.
Das Kennwort neu registrieren:
Klicken Sie in der "SYSTEMSTEUERUNG" auf "MAIL"
Klicken Sie auf "das Problem-Konto" und dann auf "EIGENSCHAFTEN".
Geben Sie unter Reiter "SERVER" Ihr Kennwort im Kennwortfeld ein und
aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Kennwort speichern".
OK und SCHLIESSEN.
Schließen Sie das Fenster der Systemsteuerung und starten Sie dann Outlook
bzw. Outlook Express.
Testen Sie über das Menü "EXTRAS" - »SENDEN UND EMPFANGEN«, ob die Anmeldung
mit Kennwortübergabe funktioniert.
Hinweis: Für jedes Benutzerkonto gibt es einen eigenen
Benutzerschlüssel. Haben mehrere Benutzer das Kennwortproblem, wiederholen
Sie alle Bearbeitungsschritte für alle Benutzerkonten.
Ich habe diverse Probleme mit meinem Netzwerk
unter Windows XP. Gibt es ein Diagnosetool mit dem ich meine Netzwerkkarte
überprüfen kann?
Windows XP besitzt ein eingebautes
Diagnosemodul zur Überprüfung aller relevanten Netzwerkeinstellungen und
-komponenten.
Es lässt sich über Start -> Ausführen > netsh diag gui starten oder
über die Hilfefunktion von WIndows XP.
Danach zeigt Windows XP einen Startschirm, in dem sich die Testoptionen
festlegen lassen.
Nach dem Test zeigt ein Report das Ergebnis, welches sich auch in eine Datei
speichern lässt.
Ich möchte meinen alten Windows 95-Computer
mit meinem neuen Windows XP-Rechner über ein Netzwerk miteinander verbinden.
Dazu benötige ich das NETBUI-Protokoll, kann es aber in der Protokoll-Liste
unter XP nicht finden. Kann man das NETBUI-Protokoll irgendwo herunterladen?
Windows XP nutzt TCP/IP als Standardprotokoll
für Netzwerke. NetBuI, welches vorrangig noch unter Windows 3.x und Windows
95 zum Einsatz kam, ist aus der Liste der verfügbaren Protokolle
verschwunden, findet sich aber auf der WindowsXP–CD im Ordner \ValueAdd\msft\net.
Das Protokoll wird zugefügt über die Systemsteuerung -> Netzwerk ->
entsprechende Netzwerkkarte -> Protokoll hinzufügen und hier als Quelle den
o.a. Pfad auf der CD angeben.
Zusätzlich sollte die Datei NBF.SYS manuell vom Ordner \valueadd\msft\net\netbui
(auf der CD) nach C:\windows\system32\Drivers kopiert werden. Sonst wird das
Protokoll zwar als bereit (in der Netzwerkumgebung) angezeigt, aber
funktioniert leider nicht.
Ich habe den Canopus ADVC50 Videoconverter und
habe das Problem das jedes Mal wenn ich über diesen Converter aufnehmen
möchte, ich einen 0,5cm breiten verschwommenen Streifen am unteren Bildrand
bekomme. Habe schon verschiedene Kameras und Schnittprogramme probiert, das
Problem bleibt aber bestehen. Wenn ich über meinen digitalen Camcorder über
FireWire capture tritt das Problem nicht auf. Was kann ich tun?
Das Problem liegt an den analogen magnetischen
Aufzeichnungs-anlagen MAZ. Es entsteht dabei immer eine V-Lücke (Skew-Lücke),
was aber ausserhalb des sichbaren Bereich des normalen Fernsehers liegt. Bei
den Profi-MAZén, wird der Fehler durch einen internen TBC korrigiert. Bei
solchen Prosumer-Geräten hilft nur das Capturen in Underscan-Frame size (Gab
es früher bei Pinnacle DV-500/DC-2000), wobei diese Zeilen einfach
ausgelassen wurden.
Spätestens nach 24 Stunden trennt die Telecom
meine Internet-Verbindung. Mein Router stellt sie dann zwar automatisch
wieder her, doch er erhält jedes Mal eine andere Adresse, sodass ich nicht
auf meinen Urlaubsbilder-Server zugreifen kann. Was muss ich tun?
Die meisten aktuellen Heim-Router enthalten
eine DynDNS-Funktion. Jedes mal wenn der Router bei der Einwahl eine neue
Adresse erhält, übermittelt er sie automatisch an DynDNS.org, wo sie im
DNS-Server mit einem Hostnamen verknüpft wird.
Um das einzurichten, steuern sie die Seite
www.dyndns.org an, erzeugen sich dort einen eigenen "Dynamic
DNS"-Account und reservieren einen Hostnamen wie zum Beispiel "bilder.dnsalias.org".
In die Konfigurationsseite des Router tragen Sie sich dann einfach Ihren
Hostnamen, den Account und das Passwort ein. Wenn ein Surfer nun "bilder.dnsalias.org"
in seinen Browser tippt, sucht dieser per DNS-Abfrage nach der zugehörigen
Adresse. Es enthält die aktuelle IP-Adresse Ihres Routers, stellt den
Kontakt her, wird per Port Forwarding an den Server-PC durchgereicht und
bekommt die Urlaubsbilder.
Wenn der Router DynDNS nicht unterstützt, tut es auch eins der Tools, die
auf DynDNS.org verlinkt sind. Auf dem Server-PC installiert, tragen die
aktuelle IP-Adresse ebenfalls automatisch bei DynDNS ein.
Ich habe einen TFT-Display mit analogen und
digitalem Anschluss! Welchen Vorteil bietet der Digital- gegenüber den
Analogeingang?
Bei der traditionellen Analogsteuerung muss
das Display das Signal zunächst digitalisieren und sich pixelgenau daran
synchronisieren. Eine schlechte Signalqualität oder minderwertige
A/D-Wandler führen dann zu leichtem Flimmern, Störungen in feinen Mustern
oder Schatten bei der Textdarstellung. Wird der Monitor von der Grafikkarte
direkt mit digitalen Signalen beliefert, entfällt die unsinnige doppelte
Signalwandlung und der Monitor zeigt stets sofort ein scharfes und
flimmerfreies Bild
Was bedeutet DVI und was speziell ist der
Unterschied zwischen den verschiedenen DVI-Bezeichnungen?
Das Digital Visual Interface (DVI) ist der
Standard zur digitalen Signalübertragung zwischen Grafikkarte und Monitor.
Der DVI-Stecker kann unterschiedlich belegt sein: DVI-A führt nur analoge
Signale, DVI-D nur digitale und DVI-I (für integriert) beide. Das RGB-Analogsignal
liegt, falls vorhanden, auf vier Pins ober- und unterhalb des breiten
Massepins, das digitale entweder auf 18 (Single Link) oder 24 Pins (Dual
Link) daneben.
Wieso wird mein Flachbildschirm nur mit 60 Hz
angesteuert?
Mehr ist nicht nötig, da im Unterschied zum
schnell in der Helligkeit abklingenden Phosphor in Röhrenmonitoren die
Flüssigkeitskristalle nach der Ansteuerung mittlerweise zwar sehr schnell in
die gewünschte Position schalten, aber ohne weiteres Zutun nur sehr langsam
wieder in die Ausgangsposition zurückkehren. Daher flimmern LCD´s auch bei
60Hz nicht.
Ein Flachbildschirm soll doch eigentlich viel
schärfer sein als ein Röhrenmonitor. Wieso zeigt mein Flachbildschirm
trotzdem ein sehr unscharfes Bild an?
LC-Displays haben im Unterschied zu
Röhrenmonitoren ein festes Pixelraster. Ist die darzustellende Auflösung
kleiner, muss der Monitor oder die Grafikkarte entweder aussenliegende
Bereiche des Bildschirms ungenutzt lassen oder die kleinere Anzahl von
Bildpunkten auf die grössere Anzahl von Display-Pixeln interpolieren. Das
führt zu unschönen Treppen an schrägen Kanten und einer insgesamt unscharfen
Darstellung. Zudem wird das Bild bei flächenfüllender Interpolation
verzerrt, wenn die Eingangsauflösung das falsche Seitenverhältnis hat (etwa
4:3 auf einem 16:10-Display). Um all dies zu vermeiden, sollte man
Flachbildschirme daher stets mit voller Auflösung ansteuern.
Wenn man unter Windows 2000 oder XP ohne
Admin-Rechte arbeitet, stösst man immer wieder auf Programme, die nicht
korrekte laufen, weil Windows bestimmte Zugriffe verhindert. Diesen
Zugriffsverletzungen kann man zwar auf die Spur kommen, doch warum soll sich
jeder die Mühe machen. Gibt es eine öffentlich zugängliche Datenbank, welche
Windows Programme auflistet, die ohne Admin-Rechte streiken, und zeigen,
welche Rechte wie zu setzen sind, um den Streik zu brechen?
Ich habe meinem Windows-Konto auf der
Kommandozeile die Admin-Rechte entzogen, und bekomme sie seitdem nicht mehr
zurück. Mit meinem nun eingeschränkten Konto darf ich es nicht, und ein
weiters Konto mit Admin-Rechten kann ich nicht finden. Muss ich Windows XP
neu installieren?
Vermutlich nicht. Windows 200 und XP legen
normalerweise zusätzlich ein weiteres Konto namens "Administrator" an,
welches über Admin-Rechte verfügt. Es unterscheidet sich von anderen, selbst
angelegten Konten mit Admin-Rechten, denn Windows schützt und versteckt es,
damit es im normalen Betrieb nicht beschädigt wird. So ist es beispielsweise
nicht möglich, dieses Konto zu löschen.
Wie Sie sich mit diesem Konto an das System anmelden, hängt von der
verwendeten Windows-Version ab.
Bei Windows 2000 können Sie den Kontonamen einfach am Anmeldebildschirm
eingeben, das Passwort haben Sie während der Installation selbst vergeben
(oder auch nicht, dann gibt es normalerweise keines).
Nutzen Sie Windows Professional mit der Willkommensseite, auf der XP die
vorhandenen Nutzerkonten anzeigt, müssen Sie zuerst zum klassischen
Anmeldebildschirm zurück: Das erledigt das zweimalige Drücken der Tasten-kombination Strg-Alt-Entf.
Unter Windows XP Home ist es wieder anders: Es bietet während der
Installation keine Eingabe des Administrator-Kennworts an. Damit sich nicht
jeder anmelden kann, verhindert XP Home das Anmelden mit diesem Konto, wenn
Windows normal gestartet wurde. Stattdessen müssen Sie Windows SP Home im
abgesicherten Modus starten, wo es dann das Konto "Administrator" auf der
Willkommenseite einblendet.
Wird bei meinem Notebook der Akku
geschädigt, wenn das Gerät am Stromnetz angeschlossen ist!
Bei Notebooks, die die meiste Zeit über die
Steckdose mit Energie versorgt werden, sollte man die Akkus aus dem
Gehäuse entfernen, da sie sonst schweren Schaden nehmen könnten.
Beim Betrieb an der Steckdose versuche
das Notebook den Ladezustand des Akkus ständig auf 100 Prozent zu halten.
Das geht mit der Zeit auf die Haltbarkeit der Akkus: Moderne Akkus halten
nicht mehr als 500 bis 1.000 Ladezyklen aus.
Außerdem sind im Netzbetrieb meist die
Energiesparoptionen des Notebooks deaktiviert. Da Prozessor und
Grafikchips dann überwiegend mit voller Leistung liefen, erhitze sich das
Notebook bis auf 60 Grad und die Akkus verlören ihre Leitfähigkeit.
Empfohlen wird daher, die Notebook-Akkus
vor dem Ausbau zu zwei Dritteln aufzuladen und an einem kühlen und
trockenen Ort zu lagern. Der Ladezustand sollte aber regelmäßig
kontrolliert werden, da ausgebaute Akkus ebenfalls Strom verlieren, was
bei einer vollständigen Entladung zu irreparablen Schäden führen könnte.
Woran kann ich erkennen, ob meine
USB-Anschlüsse USB 1.1 oder USB 2.0 beherrschen?
Unter Windows 2000 und XP finden Sie im
Geräte-Manager (Start/Einstellungen/Systemsteuerung/System, Registerkarte
„Hardware“) Einträge für die USB-Controller und die USB Root Hubs. Es muss
dort zusätzlich zu den (meist mehreren) USB-1.1-tauglichen UHCI- oder
OHCI-Controllern ein „EHCI-” oder „erweiterter“ oder
„USB-2.0-Hostcontroller“ auftauchen.
Auch das Windows-Werkzeug
„Systeminformationen“ (unter Start/Programme/Zubehör/Systemprogramme oder
„msinfo32“ unter Start/Ausführen eingeben) zeigt unter „Komponenten“ die
USB-Ausstattung an.
Bei älteren Mainboards waren nur die
USB-1.1-Controller im Chipsatz integriert, der EHCI-Controller (und
eventuell weitere OHCI-/UHCI-Controller) steckten in einem separaten
PCI-USB-Hostadaperchip, oft von der Firma NEC gefertigt. Bei diesen
Mainboards muss man USB-2.0-taugliche Geräte an bestimmte USB-Buchsen
anschließen, damit schnelle HiSpeed-Transfers funktionieren. Das gilt
selbstverständlich auch dann, wenn Sie einen USB-2.0-PCI-Hostadapter auf
einer separaten PCI-Steckkarte nachgerüstet haben.
Bei Mainboards mit modernen Chipsätzen
(etwa ab Intel i845, VIA KT333, Nvidia nForce2, SiS 648) stecken ein EHCI-
und mehrere OHCI-/UHCI-Controller in einem gemeinsamen Chip und sind über
„USB Root Hubs“ mit den USB-Buchsen verbunden. Einen HiSpeed-Datenstrom
leiten diese von einer beliebigen Buchse automatisch zum EHCI-Controller.
Manchmal funktionieren allerdings gleichzeitige schnelle Transfers von
zwei USB-2.0-Peripheriegeräten nicht, wenn diese an unmittelbar
übereinander sitzenden USB-Buchsen stecken - diese sind meist mit dem
gleichen USB Root Hub verbunden, von denen anscheinend jeder nur einen
HiSpeed-Datenstrom verkraftet. Dann hilft es, das zweite Gerät an einer
anderen Buchse zu testen.
Ich habe eine bestehende Multisession-CD um
eine Session erweitert. Leider habe ich vergessen, die alten Sitzungen zu
importieren, und jetzt sind nur die neu hinzugefügten Daten im Explorer
sichtbar. Kann ich meine alten Daten noch retten?
Nicht importierte Sessions
werden lediglich ausgeblendet, die Daten sind aber nach wie vor auf der
CD. Mit dem Programm ISO Buster können Sie in Explorer-Manier auf die
unsichtbaren Sessions zugreifen und auch einzelne Dateien auf die Platte
kopieren
Seit ich in der Registry eingestellt habe,
dass Windows beim Herunterfahren die Auslagerungsdatei löschen soll,
dauert das Herunterfahren deutlich länger.
Hier liegt ein Missverständnis vor. Dieser
Tipp entfernt keineswegs die Auslagerungsdatei beim Herunterfahren von
Windows, sondern löscht nur deren Inhalt. Das dauert und so verzögert sich
eben auch das Herunterfahren.
Ursprung dieses Missverständnisses ist der von Microsoft falsch aus dem
Englischen übersetzte Knowledge-Base-Eintrag 314834. Der Originaltext
weist korrekt darauf hin, dass das Überschreiben der Auslagerungsdatei das
Herunterfahren verlangsamt, während der deutsche Eintrag die Maßnahme als
Beschleunigung preist.
Ich habe in einer Zeitschrift gelesen,
dass aktuelle Hardware keine -5 V mehr benötigt. Stimmt das wirklich?
Die -5 V wurden im
Pleistozän der PC-Technik beispielsweise zur Versorgung von sehr alten
Speicherbausteinen oder manchen ISA-Karten benötigt. Auf dem PCI-Bus 2.0
tauchten sie schon vor elf Jahren nicht mehr auf. Eventuell braucht das
ein oder andere Mainboard diese Spannung noch für exotische
Onboard-Komponenten und erzeugt sie nicht selbst aus den -12 V; das sollte
man im Zweifel dem Handbuch entnehmen können. Falls das
BIOS-Systemmonitoring sich über das Fehlen der -5 V beschwert, das Board
ansonsten aber zuverlässig arbeitet, schaltet man diese Funktion schlicht
ab.
Unter Windows 98 konnte ich die
Laufwerksbelegung der CD-Laufwerke über den Gerätemanager anpassen. Diese
Option suche ich bei XP bisher vergeblich.
Unter Windows XP erreichen
Sie diese Einstellmöglichkeit über die Datenträgerverwaltung, zu finden in
der Computerverwaltung (Rechtsklick auf 'Arbeitsplatz', dann 'Verwalten'
auswählen). Um die Änderung durchzuführen, müssen Sie allerdings mit
Administratorrechten angemeldet sein.
Nachdem ich den Easy CD Creator
deinstalliert habe, sind alle meine CD- und DVD-Laufwerke verschwunden.
Nur im Gerätemanager werden sie noch angezeigt, aber mit einem gelben
Ausrufungszeichen und einem Fehlercode. Wie bekomme ich die Laufwerke
wieder zurück?
Dieser Effekt beruht auf einem von Microsoft
bestätigten Problem, das unter Windows 2000 und XP auftreten kann. Nach
der Deinstallation des Easy CD Creator (ähnliche Probleme scheinen
nach dem Entfernen von WinOnCD zu bestehen) finden sich die Laufwerke nur
noch im Gerätemanager, in vielen Fällen unter Hinweis auf einen Fehler mit
dem Code 32, 31 oder 19. In einem solchen Fall blockieren von der
Brennsoftware nicht ordnungsgemäß deinstallierte Filtertreiber die
Laufwerkserkennung von Windows. Um diese Blockade aufzuheben,
löschen Sie in der Registry die Schlüssel namens UpperFilters und
LowerFilters im Ast
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\
{4D36E965-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}
Nach einem Neustart des Rechners sollten die Laufwerke wieder zur
Verfügung stehen. Falls das nicht geklappt hat, kann noch die Deinstallation
des Windows Media Player in der Version 7.0 und das Einspielen der aktuellen
Version (momentan 7.1) helfen. Weitere Details zu diesem Problem finden Sie
in dem Artikel mit der Nummer D270008 der Microsoft Knowledge Base
(http://support.microsoft.com).
Bin ich vor 0190er-Dialern sicher, wenn
ich zum Surfen ausschließlich einen DSL-Zugang nutze?
Grundsätzlich ja, falls außer der
DSL-Verbindung keine weitere Verbindung zum Telefonnetz besteht. Sollte
aber zusätzlich ein Modem oder ein ISDN-Adapter an Ihren Computer
angeschlossen sein, dann besteht sehr wohl die Gefahr, dass sich ein
Dialer-Programm mit Erfolg einnistet. Als Vorsichts-maßnahme empfiehlt es
sich, das Telefonkabel zum Computer zu trennen und nur bei Bedarf, zum
Beispiel, um ein Fax zu verschicken, einzustöpseln.
Sicheren Schutz bietet auch die
netzseitige Sperre von 0190-Rufnummern, die bei der Telekom für
einmalig ca. 7Euro beantragt werden kann. Diese schützt allerdings nicht
vor der Anwahl anderer, frei tarifierbarer Nummern, beispielsweise mit der
Vorwahl 0193. Die Netzsperre lässt sich auch durch die Verwendung von
Sparvorwahlen (Call-by-Call) nicht aushebeln. Es ist also nicht notwendig,
diese ebenfalls zu sperren.
Meine Festplatte ist von einem Tag auf
den anderen viel lauter geworden. Muss ich jetzt um meine Daten fürchten?
Wenn eine Festplatte sich
plötzlich anders anhört, ist das fast immer ein Alarmzeichen dafür, dass
das Ende ihrer Lebenszeit naht. Solange es noch geht, sollten Sie auf
jeden Fall Ihre Daten auf einem anderen Medium in Sicherheit bringen. Ein
Gruselkabinett der häufigsten Festplattendefekte und der dazugehörigen
typischen Geräusche hat Hitachi Global Storage - seit einiger Zeit auch
Eigentümer des Festplattenzweiges von IBM - auf der Webseite
www.hgst.com/hddt/knowtree.nsf/All+hard+drives?Openview
zusammengestellt. Sie erreichen die WAV-Dateien, indem Sie auf den Link „Noises
that indicate a defective drive“ klicken.
Ich besitze eine DVB-T-Karte von Hauppauge, die bislang
einwandfrei funktionierte. Nun habe ich eine andere Grafikkarte (eine
ATI Radeon 9600) eingebaut, und seitdem zuckt das Bild, wenn ich
versuche, mit dem WinTV2000 aus dem Lieferumfang der TV-Karte
fernzusehen.
WinTV2000 verträgt sich manchmal nicht mit
der 3D-Beschleunigung von ATI-Grafikkarten. Als Abhilfe sollten Sie zum
Fernsehen die 3D-Einstellungen im Catalyst Control Center auf
„durchschnittliche Qualität“ (Balanced) zurücksetzen.
Auf meiner Flash-Speicherkarte sind Dateien verloren
gegangen. Wie kann ich sie retten?
Das kostenlose Programm VaioSoft Recovery
Manager durchsucht beliebige als Laufwerk ansprechbare Medien wie
Flash-Karten oder USB-Sticks nach eventuell verloren gegangenen oder
beschädigten Bildern und anderen Dateien und sichert sie. Auf Wunsch
formatiert das Tool auch die Speicherkarte oder legt ein Backup an
Ich habe in meinen PC die Standard-Lüfter
gegen leisere getauscht. JEtzt bootet mein System nicht mehr korrekt.
Was kann ich tun?
Besonders leise Lüfterkühler für PC-Hauptprozessoren sind
oft mit sehr langsam drehenden Ventilatoren ausgestattet. Manches
Mainboard-BIOS interpretiert diese niedrige Drehzahlen jedoch als
Fehlfunktion und bricht den Boot-Vorgang ab - in einigen Fällen sieht
man eine Fehlermeldung, andere Boards nerven mit Piepton-Konzerten.
Weil es keine Standardisierung für die Lüfterdrehzahlen von
Prozessorkühlern gibt, richten sich die meisten Mainboard-Hersteller
offensichtlich nach den Lüftern, die Intel und AMD mit den „Box“-Versionen
ihrer PC-Prozessoren ausliefern und die mit deutlich über 2000 min-1
rotieren.
Leise Prozessorkühler arbeiten jedoch oft mit voluminösen, über
Heatpipes thermisch angebundenen Lamellenpaketen und großen Lüftern,
deren Käfige 9 bis 12 Zentimeter Kantenlänge haben. Einige dieser
Lüfterkühler kommen zumindest im Teillast-Betrieb des Prozessors mit
Drehzahlen unter 1200 min-1 aus, was viele Boards als
Fehlfunktion interpretieren - mit den oben erwähnten Folgen.
Als Abhilfe lässt sich im BIOS-Setup meistens die Drehzahlüberwachung
des CPU-Lüfterkühlers abschalten (etwa im Menü „PC Health“, Option „CPU
Fan“, Stellung „Ignore“). Wenn die Warn- oder Abschaltfunktion des
Mainboards sogar den Zugriff auf das BIOS-Setup verhindert, muss man
übergangsweise einen schneller drehenden Ventilator am „CPU-FAN“-Anschluss
auf dem Mainboard anschließen und den eigentlichen Prozessorlüfter über
einen der anderen Anschlüsse (SYSTEM FAN) versorgen.
Ich habe einige Videodateien, die sich nicht abspielen
lassen. Was brauche ich, damit das funktioniert?
Zur Wiedergabe etwa mit dem Windows Media Player müssen die
passenden Codecs installiert sein. Welche das sind, findet man
beispielsweise mit dem kostenlosen Programm "GSpot" heraus, das auch
viele weitere Details über Mediendateien anzeigt.
Um nicht jeden benötigten Codec einzeln zu suchen und zu installieren,
bietet sich der Einsatz von "ffdshow" an, der sehr viele Video- und
Audioformate dekodieren kann. Für MP4-, OGM- oder MKV-Dateien ist
zusätzlich ein so genannter Splitter notwendig. Der kostenlose "Haali-Splitter"
leistet hier gute Dienste. Um sich Videos im Quicktime- und Real-Format
ohne die überladenen Player der Hersteller anzusehen, kann man auf
QuickTime Alternative und Real Alternative zurückgreifen.
Gänzlich ohne Installation von Codecs kommen Wiedergabeprogramme aus,
die die benötigten Module integrieren, etwa der schlichte mplayer oder
der VLC Media Player, der eine einfache grafische Oberfläche hat.
Auf jeden Fall sollte man die Finger von Codec-Packs lassen. So
verlockend es auch klingt, für jedes Format den originalen Codec im
System zu haben, schaffen die Codec-Packs meist mehr Probleme und
Inkompatibilitäten als sie lösen. Oft ist auch der Uninstaller der Packs
nicht in der Lage, die Codecs wieder vollständig aus dem System zu
entfernen, sodass bei Problemen keine andere Möglichkeit als die
Neuinstallation des Betriebssystems bleibt.
An meinem Rechner laufen mehrere USB-Geräte vollkommen
störungsfrei: Maus, DSL-Modem, Drucker und externe Festplatte
funktionieren wie gewünscht. Doch seit einiger Zeit erkennt der Rechner
neu angeschlossene USB-Geräte nicht mehr, etwa einen MP3-Player, der am
PC eines Bekannten problemlos funktioniert. Gibt es Abhilfe?
In letzter Zeit
steigt die Zahl der Anfragen zu Problemen mit USB-Geräten
kontinuierlich. Konkrete Tipps können wir aber häufig nicht
geben: Manche Probleme scheinen nur in speziellen
Hardware-Kombinationen oder nur mit bestimmten Treibern oder
Hardware-Versionen aufzutreten. Dazu kommt noch, dass gerade
preiswerte USB-Geräte wie USB-Speichersticks oder Hubs unter
identischem Produktnamen in unterschiedlichen Ausführungen
und Revisionen verkauft werden - es kommen also
unterschiedliche Chips in gleicher Verpackung zum Einsatz.
Auch die Firmware solcher Produkte variiert.
Probleme mit solchen USB-Geräten lassen sich kaum an anderen
PCs reproduzieren. Daher lässt sich auch die Fehlerursache
nur schwer bestimmen. Manchmal helfen ein paar allgemeine
Tipps bei der Beseitigung von USB-Hakeleien: Man sollte etwa
unterschiedliche USB-Buchsen des PC ausprobieren, in einigen
Fällen haben „aktive“ USB-Hubs mit eigener
Spannungsversorgung oder die Verwendung anderer Kabel
Abhilfe geschaffen. Vielleicht liegt die Ursache auch beim
Betriebssystem, was sich etwa mit einer Linux-Live-CD leicht
testen lässt. Auch ein BIOS-Update des Mainboards oder eine
Umstellung von BIOS-Setup-Parametern kann Fehler beseitigen.
Unter Windows lohnt allemal ein Blick in den Geräte-Manager.
Vor dessen Start sollten Sie die Umgebungsvariable
DEVMGR_ SHOW_NONPRESENT_DEVICES
auf 1 setzen, damit er auch Treiber
von derzeit nicht angeschlossenen Geräten anzeigt. Manchmal
hilft es, verwaiste Treiber über einen Rechtsklick nebst
Auswahl des Befehls „Deinstallieren“ aus dem System zu
entfernen, um Windows zu einer Neu-Erkennung des
Problemgeräts zu zwingen.
Das SPD-EEPROM meiner Kingston-HyperX-Speichermodule
meldet die Timings 3-3-3-8 (CL-tRCD-tRP-tRAS),
laut Datenblatt sollen sie aber mit 2-2-2-5-Zeitparametern laufen. Das
Mainboard wiederum stellt 2-3-2-5 ein. Mein Händler behauptet, ich müsse
die Timings manuell im BIOS-Setup einstellen, denn die
DIMM-Hersteller würden nur die „sicheren“, also
langsameren Werte ins SPD programmieren. Stimmt das?
Das hängt vom
jeweiligen Speichermodul ab. Manche Hersteller so
genannter Übertakter-DIMMs (und um solche handelt es
sich bei den HyperX-Modulen von Kingston)
beschreiben in ihren Datenblättern exakt, welche
Informationen das „digital lesbare Datenblatt“ des
Speicherriegels im SPD-EEPROM (Serial-Presence-Detect-EEPROM)
enthält. Kingston tut das leider nicht.
Die zulässigen Frequenz- und Latenz-Parameter von
Standard-DIMMs legt das Industriegremium JEDEC fest.
Die für ein konkretes Modul zutreffenden
Parameterkombinationen schreibt der Modulhersteller
in einer streng definierten Nomenklatur in das
SPD-EEPROM.
Das BIOS der meisten PC-Mainboards wertet nur
Standard-Parameterkombinationen automatisch aus,
denn für Übertaktungs-Parameter gibt es bisher
keinen allgemeinen Standard. Deshalb müssen Sie die
Parameter Ihrer Overclocker-DIMMs manuell im
BIOS-Setup einstellen. Mit den „Enhanced Performance
Profiles“ (EPP), einer Erweiterung der
SPD-EEPROM-Spezifikation, wollen der
Chipsatzhersteller Nvidia und der Third-Party-DIMM-Hersteller
Corsair übrigens genau diese Spezifikationslücke
schließen. Passende Boards und DDR2-DIMMs sind aber
noch selten.
Die im Vergleich zu Standard-DIMMs zumeist teureren
Overclocker-Speichermodule enthalten ganz
gewöhnliche, aber nach Angaben der Modulfirmen
selektierte DRAM-Chips. Sie arbeiten meistens erst
dann schneller als gewöhnliche Module, wenn man sie
mit Überspannung betreibt, bei DDR-DIMMs etwa 2,7
bis 2,9 statt 2,6 Volt (DDR400/PC3200). Diese höhere
Spannung entspricht nicht den JEDEC-Vorgaben. Das
ist einer der Gründe, weshalb das BIOS üblicherweise
nicht automatisch übertaktet.
Wenn Ihr Mainboard die höhere Spannung für die
Übertakter-Module nicht liefern kann, diese nicht
per BIOS-Setup justierbar ist oder sich die
DRAM-Timing-Parameter dort nicht verstellen lassen,
dann haben Sie den Mehrpreis für die
Übertakter-Module vergeblich bezahlt. Im Übrigen
werden die durch schnelleres RAM
zu erwartenden Performance-Vorteile oftmals
überschätzt.
In meinem Netzwerk gibt es Probleme beim Zugriff auf
einen anderen Rechner! Windows meldet mir, das die Uhr nicht
synchronisiert ist. Was kann ich tun?
Die Asynchronität
zwischen Server und Arbeitsplätzen kann in der
Regel zu Zugriffsstörungen führen.
Sie können die Uhrzeit Ihres Arbeitsplatzes mit
der des Servers ganz einfach mittels einem
Befehl angleichen. Geben Sie einfach unter START - AUSFÜHREN
folgendes ein:
net time \\server /set
(statt server geben Sie bitte hier den Namen
Ihres
Servers oder Domänencontrollers ein)
und drücken
auf OK
Anschliessen müsste
eine Meldung (sofern Sie den richtigen
Server-Namen eingegeben haben) in einem
schwarzem Fenster mit der Frage kommen, ob Sie
die Uhrzeit angleichen wollen.
Diese Meldung bestätigen Sie mit Ja
(einfach J eingeben
und bestätigen).
Ich möchte mehrere neue Benutzer mit identischen
Einstellungen einrichten. Muss ich jedes Konto einzeln konfigurieren?
Nein. Windows XP
nutzt ein Konto namens „Default
User“ als Vorlage für neue Benutzer.
Sie können XP aber auch ein bereits
bestehendes und durchkonfiguriertes
Konto anstelle dieser Vorlage
unterjubeln - anschließend generiert
Windows beim Erstellen neuer Konten
Kopien davon.
Alles, was zu
einem Konto gehört, liegt komplett
in einem eigenen Verzeichnis unter
„C:\Dokumente und Einstellungen“. Um
das Konto „Anwender“ zur Basis neu
erstellter Konten zu machen, reicht
es, den Ordner „Default User“
beliebig umzubenennen (etwa in
„Original-Vorlage“), anschließend
eine Kopie des Ordners „Anwender“
anzufertigen, die ebenfalls unter
„C:\Dokumente und Einstellungen“
liegen muss, und diese Kopie
schließlich in „Default User“
umzubenennen.
Damit das Kopieren
klappt, darf „Anwender“ sich seit
dem Systemstart noch nicht
angemeldet haben, denn sonst hat
Windows bereits die in seinem Ordner
enthaltenen nutzerspezifischen Teile
der Registry geladen und weigert
sich, sie zu kopieren. Melden Sie
sich daher direkt nach dem
Hochfahren von Windows mit dem
Administrator-Konto an, notfalls im
abgesicherten Modus.
Ich habe Windows XP neu installiert und die gleichen
Nutzerkonten eingerichtet wie bei der alten XP-Installation. Doch XP
verweigert mir den Zugriff auf meine Daten, weil mir angeblich die
Rechte fehlen.
Windows vergibt für
jedes Konto eine
individuelle Nummer
(Security-ID, SID).
Windows benutzt die
SID intern, um etwa
Dateien und Ordner
einem Konto
zuzuordnen, zudem
kann XP es damit
auch bei geändertem
Anmeldenamen
zuverlässig
erkennen. Solche
Nummern sind laut
Microsoft eindeutig
„über Zeit und
Raum“, zwei
Windows-Installationen
- auch auf demselben
PC - generieren also
niemals dieselbe
SID.
Um
dennoch wieder an
die Daten zu kommen,
muss der neue
Benutzer den Besitz
übernehmen. Dazu
müssen Nutzer von XP
Professional zuerst
im Explorer unter
Extras/Ordneroptionen/Ansicht
das Häkchen vor
„Einfache
Dateifreigabe
verwenden
(empfohlen)“
entfernen. Wer XP
Home verwendet, muss
das System im
abgesicherten Modus
starten. Das weitere
Vorgehen ist
identisch: Zuerst
verschaffen Sie sich
Administrator-Rechte.
Dann können Sie sich
im Kontextmenü des
Ordners zu
Eigenschaften/Sicherheitseinstellungen/Erweitert/Besitzer
durchklicken, Ihr
Konto auswählen und
den Besitz
übernehmen. Zudem
sollten Sie noch das
Häkchen vor
„Besitzer für
Untercontainer und
Objekte ersetzen“
aktivieren.
Mein Rechner lässt mich nicht mehr in den
Hardwaremanager. Beim Aufrufen mit der rechten Maustaste erscheint eine
Fehlermeldung mit Hinweis auf rundll32. Sie fordert mich auf, die
usp10.dll neu zu installieren. Leider habe ich keine Methode gefunden,
wie das gehen soll. Ferner habe ich festgestellt, dass in der
Systemsteuerung der Menüpunkt System fehlt. Können Sie mir bitte helfen?
Die
Fehlerbeschreibung
hört
sich
ganz
danach
an,
als
sei
eine
Systemdatei
beschädigt
oder
verschwunden.
Bevor
Sie
als
letzten
Ausweg
eine
Windows-Reparaturinstallation
durchführen,
können
Sie
versuchen,
die
Datei
mit
dem
Befehl
sfc
/scannow
wiederherzustellen,
einzugeben
in
einer
Eingabeaufforderung
mit
Administratorrechten.
Das
Programm
sfc
überprüft
und
restauriert
alle
Windows-eigenen
Systemdateien.
Näheres
über
seine
Optionen
verrät
ein
Aufruf
mit
„sfc
/?“
oder
die
Windows-Hilfe.
Möglicherweise
benötigt
das
Programm
zum
Wiederherstellen
der
Datei
die
Windows-Installations-CD;
die
sollte
also
griffbereit
liegen.
In letzter Zeit habe ich immer wieder über gefälschte
AMD-Prozessoren für Sockel-A-Mainboards gelesen (Sempron, Athlon XP).
Ich plane nun die Anschaffung eines besonders sparsamen Athlon 64 aus
der EE- oder EE-SFF-Baureihe für AM2-Mainboards. Muss ich dabei auch mit
Fälschungen rechnen?
Um den Kauf von gefälschten Prozessoren zu vermeiden,
empfiehlt AMD Privatkäufern, ausschließlich die von AMD für den
Einzelhandel originalverpackten „In-a-Box“-Prozessoren mit beigelegtem
Echtheitszertifikat, Kühler und Einbauanleitung zu kaufen. Beim Betrieb
mit den (leider nicht immer besonders leisen) Original-Kühlern gewährt
AMD auch eine verlängerte Garantie. Fälschungen dieser Box-Prozessoren
sind uns bisher nicht bekannt geworden.
Bei den in den letzten Jahren im Handel aufgetauchten Fälschungen von
AMD-Prozessoren handelte es sich immer um so genannte „Tray“-Ware, also
sammelverpackte Prozessoren für Großabnehmer. Viele Einzelhändler
verkaufen solche Ware auch unter Bezeichnungen wie „Bulk“ oder „OEM“.
Tray-Prozessoren - übrigens auch jene von Intel - sind manchmal
besonders preiswert, weil sie nicht direkt von den offiziellen
Distributoren der CPU-Hersteller kommen, sondern beispielsweise aus
Lagerüberschüssen von größeren PC-Herstellern stammen. Diese kaufen sehr
große Mengen von Prozessoren, etwa um in den Genuss von (teilweise
hohen) Mengenrabatten zu kommen, und verkaufen überzählige Chips dann
über den „Graumarkt“. Den Prozessorherstellern ist das einerseits recht,
denn sie verbuchen höhere Stückzahlen (und Marktanteile) und lasten ihre
Produktion besser aus. Andererseits bereitet der - juristisch meist
legale - Graumarkt einige Probleme: Es können hohe Differenzen zwischen
Listen- und Straßenpreisen auftreten, unbedarfte Endkunden wundern sich
über fehlende Herstellergarantie (ein Gewährleistungsanspruch besteht
bei Tray-Ware ja nur gegenüber dem Händler) und Fälschern wird das
Handwerk erleichtert.
Bisher sind uns allerdings keine Fälschungen von Prozessoren mit
AMD64-Kernen bekannt geworden. Diese lassen sich auch nicht so leicht
nachträglich manipulieren wie ihre Sockel-A-Vorgänger.
Kann ich die WGA-Validation und -Notification
abschalten?
Bei Windows XP können Sie die Validation im Internet
Explorer unter „Extras/Add-Ons verwalten“ abschalten: Wechseln Sie die
Ansicht auf „Von Internet Explorer verwendete Add-Ons“ und deaktivieren
Sie das Add-on „Windows Genuine Advantage Validation Tool“. Um die
WGA-Notification außer Gefecht zu setzen, entziehen Sie allen
Benutzerkonten das Recht, die Datei \Windows\system32\WgaLogon.dll
auszuführen.
Ich habe in
meinem PC die defekte Netzwerkkarte durch eine neue ersetzt
und dann wieder dieselbe feste IP-Adresse zugewiesen wie
vorher. Jetzt meckert Windows bei jedem Booten, die
IP-Adresse sei bereits an eine andere Netzwerk-Schnittstelle
vergeben.
Außerdem hieß die Verbindung vor dem Tausch „LAN-Verbindung“
und diesen Namen würde ich gerne wieder benutzen. Beim
Versuch, die neu erschienene „LAN-Verbindung 2“
umzubenennen, sagt Windows, der Name sei schon vergeben,
obwohl keine „LAN-Verbindung“ in der Liste steht. Kann ich
das irgendwie beheben?
Ja. Beim
Wechsel der Netzwerkkarte hat Windows den Treiber der alten
nicht entfernt, sondern zeigt ihn nur nicht mehr an. Das ist
bei USB-Geräten ja durchaus sinnvoll; doch beim Austausch
defekter PCI-Geräte ist es nur lästig. Um den alten Treiber
zu entfernen, öffnen Sie mit Administratorrechten eine
„Eingabeaufforderung“ und tippen die folgenden beiden Zeilen
ein set
DEVMGR_SHOW_NONPRESENT_DEVICES=1
devmgmt.msc
Daraufhin öffnet sich der
Gerätemanager. Wenn Sie nun die Menüauswahl „Ansicht/
Ausgeblendete Geräte anzeigen“ aktivieren, zeigt er auch die
alte Netzwerkkarte an und Sie können sie löschen. Beim
nächsten Neustart meckert Windows nicht mehr und sie können
der neuen Verbindung den alten Namen geben.
Ich möchte gerne Reste von sensiblen,
konventionell gelöschten Daten entfernen. Dazu gibt es zwar zahlreiche
sogenannte „Shredderprogramme“, aber entfernen die auch wirklich alle
Spuren?
Es kommt darauf
an, wie gründlich Sie die Säuberung wünschen. Die
Shredderprogramme (z. B. File Rescue Plus sowie zahlreiche
Programme mit Namensbestandteil „Shredder“) versuchen,
Dateien endgültig unsichtbar zu machen, indem sie
unmittelbar nach dem Löschen einer Datei mehrfach
Zufallsdaten über die von dieser Datei freigegebenen
Bereiche der Festplatte schreiben.
Andere Programme überschreiben die leeren
Bereiche einer Platte, um zufällig zurückgebliebene
Dateifragmente zu beseitigen. Doch auch diese können nicht
wirklich jede Spur beseitigen. Es gibt einfach zu viele
Orte, an denen beim Bearbeiten von Dokumenten Reste
zurückbleiben können.
Ganz sicher, nichts zurückgelassen zu
haben, kann man nur sein, wenn man die gesamte Platte mit
Nullen überschreibt. Das geht sehr bequem entweder mit
unserem Festplattenbenchmark h2benchw oder aber mit Linux -
beispielsweise mit einem bootfähigen Knoppix, einer
Knoppicilin-CD oder dem Mini-Linux.
Die Befehlszeile dd if=/dev/zero of=/dev/hda bs=64k
überschreibt die Platte („hda“ meint hier Master-Laufwerk am primären IDE-Kanal, die als Slave laufende Platte wäre „hdb“ usw.) von Anfang bis Ende mit Nullen. Unter Ubuntu müssen Sie noch
das Kommando „sudo dd...“ an den Anfang der Befehlszeile setzen.
Seit einiger Zeit funktioniert meine
Autoplay-Funktion beim Einlegen einer CD oder DVD nicht mehr. Was kann
ich tun damit diese wieder funktioniert?
Es kann vorkommen das manche Programme die
Autoplay-Funktion der CD/DVD-Laufwerke deaktivieren (z.B. Easy
CD-Creator oder manche Magix-Programme). Um diese Problem zu beheben
gibt es mehrere Möglichkeiten.
Probieren Sie folgende Schritte
nacheinander aus:
-
Klicken Sie im Arbeitsplatz auf das jeweilige CD/DVD-Laufwerk und
drücken Sie mit der rechten
Maustaste und wählen Eigenschaften. Im
Registerfeld Autoplay wählen Sie für jeden Disk-Typ die
jeweilige Aktion
(oder unten auf Eingabeaufforderung) aus.
-
Geben Sie unter Start - Ausführen den Befehl regedit ein. Suchen Sie den folgenden
Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf: HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\CDRom
- Wenn Autorun den Wert
0 hat, klicken Sie
mit der rechten
Maustaste auf
Autorun und
anschließend auf
Ändern. Geben
Sie im Feld
Wert den Wert
1 ein, und
klicken Sie anschließend
auf
OK.
- Wenn
Autorun den Wert
1 hat laden Sie die
Gratis-Software "TWEAK UI" herunter und
installieren dieses. Unter dem Punkt
MyComputer finden Sie den Punkt Autoplay.
Schalten Sie unter dem Punkt Types die
Funktion Enable Autoplay for CD and DVD drives ein.
Ich habe gehört es gibt eine Möglichkeit
die Aktivierung von Windows Vista zu verlängern! Wie kann ich das
bewerkstelligen?
Wird Windows Vista nicht aktiviert, fällt
das Betriebsystem nach 30 Tagen in einen reduzierten Modus. In diesem
können Nutzer nur noch mit dem Internet Explorer für eine Stunde surfen.
Andere Funktionen gibt es nicht mehr. Die Aktivierungspflicht lässt sich
aber mit einem einfachen Trick dreimal aufschieben. Damit können
Anwender Windows Vista während 120 Tagen ohne Aktivierung nutzen. Laut
Windows-Crack Brian Livingston muss dazu nur die Kommandozeile "slmgr
-rearm" ins Suchfeld im Vista-Startmenü eingegeben werden. Danach
setzt das Betriebsystem das "Aktivierungsultimatum" zurück. Der Befehl
lässt sich in allen Vista-Editionen außer Enterprise dreimal benutzen.
Letztere erfordert eine Aktivierung nach drei Tagen.
Microsoft hat den Trick bestätigt: "Ja, rearm kann bis zu dreimal
verwendet werden. Das bedeutet, dass sich Vista insgesamt 120 Tage ohne
Aktivierung nutzen lässt"
In voller Kenntnis der Beschränkungen
des 32-Bit-Adressraumes habe ich mein Mainboard mit 4 GByte
RAM bestückt, die ich mit Windows XP
Professional in der x64-Version entgegen meiner Erwartung aber nun
trotzdem nicht nutzen kann - es fehlten immer noch rund 750 MByte. Was
mache ich falsch?
Der I/O-Adressraum von Erweiterungskarten -
gleich ob mit PCI-, AGP-, PCI-X- oder PCI-Express-Schnittstelle - liegt
unterhalb der Grenze von 232 Byte (= 4 GByte). Eventuell
vorhandenes physisches RAM in diesem Adressraum
lässt sich zunächst nicht nutzen - und zwar tendenziell umso weniger, je
mehr Karten und Onboard-Chips im System stecken. Die genaue Größe des
Adresslochs hängt von den jeweiligen Bausteinen, ihrer Firmware und dem
Mainboard-BIOS ab. Das BIOS mancher Serverboards mit
Hotplug-Steckplätzen reserviert große Adressbereiche für Karten, die
sich im laufenden Betrieb einstecken lassen.
Es gibt zwei gängige Tricks zur Nutzung des „verlorenen“ physischen
Speichers, die aber das BIOS unterstützen muss - wenn im BIOS-Setup eine
entsprechende Option fehlt und die Tricks nicht automatisch
funktionieren, kennen wir auch keine Abhilfe. Die Namen der
RAM-Adress-Tricks werden leider nicht scharf
abgegrenzt benutzt, häufig liest man Memory Remapping und Memory
Hoisting, selten auch Memory Reclaim.
Bei dem von Intel als Memory Remapping beschriebenen Verfahren berechnet
das BIOS den belegten PCI-Adressbereich exakt und „klebt“ genau diesen
oberhalb der 32-Bit-Grenze an. Ein Betriebssystem mit reiner
32-Bit-Adressierung kann dann - wie zuvor - den Adressbereich der
PCI-Komponenten nicht für RAM nutzen. Die zweite
Methode ändert die Adressen einer kompletten Speicherchip-Gruppe, sodass
je nach Art der verwendeten Speichermodule ein größeres Loch entsteht -
beim Einsatz von zwei 2-GByte-DIMMs, bei denen jeder Rank 1 GByte groß
ist, sind per 32-Bit-Adressierung dann möglicherweise nur 2 GByte
erreichbar.
Alle uns bisher bekannten x64-Betriebssysteme nutzen den umgeblendeten
Speicher. Aber auch einige Versionen von 32-Bit-Betriebssystemen können
mit Physical Address Extension (PAE) bis zu 32 GByte Speicher
adressieren. Obwohl jedoch die 32-Bit-Version von Windows XP SP2 (Home
und Professional) auf Rechnern mit NX-Bit-tauglichen Prozessoren (Data
Execution Prevention/DEP) im PAE-Modus arbeitet, bleibt ihr Adressraum
auf die unteren 32 Bit begrenzt. Nur die 32-Bit-Version von Windows
Server 2003 Standard Edition kann per PAE volle 4 GByte ansprechen, auch
wenn diese zum Teil jenseits des 32-Bit-Adressbereichs liegen - mehr
aber auch nicht. Windows Server 2003 Web Edition ist sogar auf 2 GByte
limitiert. Zur Nutzung von mehr als 4 GByte benötigt man also ein
x64-Betriebssystem oder die teuren Enterprise- oder Datacenter-Versionen
von Windows Server 2003 mit 32 Bit und PAE.
Nach der Installation einer neuen
Grafikkarte sind die am Raster ausgerichteten Icons auf dem Desktop
näher zusammengerückt. Auch die Symboldarstellung in der Systemsteuerung
ist extrem unübersichtlich geworden, da fast keine Textzeile mehr
ausgeschrieben ist. Wie kann man diesen Abstand zurückstellen, ohne die
Grafikkarte wieder zu deinstallieren?
Der Abstand lässt sich in den "Eigenschaften
von Anzeige" dem persönlichen Geschmack anpassen: Rechtsklicken Sie
auf einen freien Bereich des Desktop, wählen Sie den Befehl "Eigenschaften",
wechseln Sie in dem Dialog zum Tabulator "Darstellung" und
klicken Sie auf "Erweitert". Nun können Sie die Einträge "Symbolabstand
(Horizontal)" und "Symbolabstand (Vertikal)" aus der Liste "Element"
wählen und die gewünschten Zwischenräume unter "Größe" eingeben.
Mein Farblaserdrucker ist eigentlich
recht flott, aber wenn ich eine Seite mit Bildern habe, dauert es oft
lange, bis er mit dem Drucken loslegt. Woran liegt das?
Vermutlich
haben Sie die Bilder mit einer zu hohen Auflösung
eingebunden. Bei Laserdruckern, die über PCL oder PostScript
angesteuert werden, ist es sinnvoll, die Bilder vor dem
Drucken auf 300 dpi zu begrenzen. Denn bei solchen Geräten
werden die Bilddaten vollständig zum Drucker übertragen und
erst gerastert. Höhere Auflösungen führen dann zu spürbar
höheren Übertragungs- und Verarbeitungszeiten - ohne
jeglichen Qualitätsgewinn.
Bei sogenannten Host-Based- oder auch GDI-Druckern, wozu die
allermeisten Tintendrucker zählen, wandelt der Treiber alle
ihm übergebenen Daten in genau die Informationen um, die der
Drucker tatsächlich benötigt, sodass man sich um das zu
übertragende Volumen keine Gedanken machen muss. Die
Arbeitsbelastung durch die Treibersoftware dürfte nur auf
älteren Rechnern spürbar sein.
Ich habe meinen Tintendrucker seit ein
paar Wochen nicht benutzt. Nun druckt er sehr streifig. Wie bekomme ich
das wieder hin?
Ursache für die Streifen ist
sicherlich eingetrocknete Tinte am
Druckkopf. Sofern die in der Software
vorgesehenen Reinigungsprozeduren nicht
genügen, helfen ein paar kleine Tricks: Ist
der Druckkopf in die Tintenpatrone
integriert, wie bei den meisten Druckern von
HP und Lexmark sowie bei den billigeren
Pixma-Druckern und Multifunktionsgeräten von
Canon, wischt man einfach die Düsen an der
Unterseite der Patrone mit einem
Papiertaschentuch ein wenig ab und drückt es
dann für ein, zwei Sekunden gegen die Düsen.
Die Saugwirkung des Taschentuchs reicht in
der Regel aus, um die Düsen frei zu
bekommen. Der Abdruck sollte gleichmäßige
Streifen entsprechend den Düsenreihen am
Druckkopf zeigen.
Ist die Verstopfung hartnäckiger, kann man
den Druckkopf etwa einen Zentimeter tief für
längstens eine halbe Minute in etwa 60 Grad
heißes Wasser tauchen. Das Wasser löst die
angetrockneten Tintenreste an den Düsen, und
durch die Erwärmung dehnt sich der
Tintenvorrat in den Düsen-kammern aus und
drückt nach außen. Nach dem Wasserbad kommt
noch mal das Papiertaschentuch zum Einsatz.
Bei Single-Ink-Druckern von Canon lässt sich
der Druckkopf ebenfalls herausnehmen, sodass
man ihm dieselben Behandlungen angedeihen
lassen kann. Hier ist aber größere Vorsicht
geboten als bei den ohnehin als
Verschleißteile konzipierten Kombi-Patronen,
denn die Permantdruckköpfe sind richtig
teuer und ihre Beschädigung bedeutet meist
das ökonomische Aus für den ganzen Drucker.
Ich benutze meinen Tintendrucker recht selten. Wenn ich
ihn dann mal brauche, sind die Düsen eingetrocknet. Was kann ich tun, um
das zu verhindern?
Zunächst
sollte der Drucker nicht in
Heizungsnähe stehen. Achten
Sie beim Ausschalten darauf,
dass der Druckkopf in seine
Parkposition fährt, wo er
mit einer Gummidichtung
geschützt ist. Also immer
erst über die Aus-Taste am
Gerät abschalten, bevor man
dem Drucker beispielsweise
über eine schaltbare
Steckerleiste ganz den Saft
abdreht.
Ein Tintendrucker braucht
zudem Pflege: Am besten
macht man sich zur guten
Gewohnheit, mindestens
einmal pro Woche etwas zu
drucken. Wenn man gerade
nichts zu drucken hat,
eignet sich das
Düsentestmuster, das viele
Treiber unter den
Wartungseinstellungen
anbieten. Es verbraucht
relativ wenig Tinte und
lässt bereits eingetrocknete
Düsen rechtzeitig erkennen.
Dann sollte man nicht
zögern, die
Reinigungsprozedur
durchzuführen.
Stimmt es, dass Drucker schon beim
Einschalten Tinte für automatische Reinigungszyklen verbrauchen, ohne
dass überhaupt gedruckt wird? Kann man das verhindern
Das trifft
nur bei älteren Modellen zu
- vor allem, wenn sie über
eine Steckerleiste vom Netz
getrennt werden. Sie
interpretieren die
Unterbrechung ihrer
Stromversorgung als Umzug.
Inzwischen ist die
Elektronik intelligenter
geworden und führt die
Reinigung erst durch, wenn
tatsächlich ein Druckauftrag
ansteht. Ganz verhindern
lässt sie sich nicht. Den
durch sie verursachten
Tintenverbrauch kann man nur
durch überlegtes An- und
Abschalten reduzieren.
Seit dem letzten Windows Update bekomme ich beim starten
immer folgende Fehlermeldung:
Rthdcpl.exe ungültige System-DLL-Umsetzung. Was kann
ich tun?
Dieses Problem tritt auf, wenn das Realtek
HD Audio Control Panel (Rthdcpl.exe) von Realtek Semiconductor
Corporation installiert ist. Grund für dieses Problem ist ein spezielles
Windows-Update welches nach der Installation, bei manchen
Realtek-Soundkarten, zu derartigen Problemen. Um dieses Problem zu
lösen, hat Microsoft einen Patch erstellt den Sie
hier herunterladen können. Nach der
Installation dieses Patches sollte das Problem behoben sein. Die genaue
Beschreibung von Microsoft zu diesem Problem finden Sie
hier.
Ich bekomme ständig neue unerwünschte
Werbe-Mails. Wie kann ich so etwas vermeiden? Wie kann ich mich optimal
schützen?
So schützen Sie sich vor Spam-Mails: - Veröffentlichen Sie Ihre Mail-Adresse niemals auf
einer Webseite oder in einem Diskussionsforum
im Internet.
- Verwenden Sie eine separate Mail-Adresse, wenn Sie
Newsletter abonnieren, Foren- und Chat-
Beiträge verfassen oder sich für Veranstaltungen wie Messen
anmelden. Sollten Sie feststellen,
dass dieser Zweit-Account irgendwann mit einer Vielzahl an
unerwünschten Werbebotschaften
überschwemmt wird, können Sie dieses Posteingangsfach einfach
löschen oder die Filterein-
stellungen strikter fassen.
- Erhalten Sie eine Mail, ohne dass Sie den Absender kennen
oder sich vorher für einen
entsprechenden Newsletter registriert haben, sollten Sie sich nicht über
die angegebenen Links
abmelden. Denn das würde dem jeweiligen Spammer nur zeigen, dass es sich
um eine gültige und
aktive Mail-Adresse handelt.
- Wenn Sie einen Web-Mail-Dienst nutzen, sollten Sie Ihren
Service-Provider über die eingehenden
Spam-Meldungen informieren. Auf diese Weise kann dieser genauer
bestimmen, bei welchen
Nachrichten es sich um Spam handelt.
- Installieren Sie eine Anti-Spam-Software. Diese Lösungen
blockieren mittlerweile 97 bis 99 Prozent
aller unaufgefordert verbreiteten Werbe-Mails und verringern somit die
Spam-Belastung erheblich.
- Sammeln Sie bewusst die Mails, die Sie nicht länger
erhalten möchten. Denn so können Sie gezielt
typische Mail-Adressen und Formulierungen von Spam-Nachrichten ermitteln,
um mit diesen
Informationen die Zustellung weiterer, vergleichbarer Mails über die
Filtereinstellungen unterbinden.
- Antworten Sie nicht auf Spam-Mails und - was noch
wichtiger ist - kaufen Sie niemals etwas von
Spammern.
Wenn
ich mein VISTA System konfiguriere, muss ich praktisch bei jeder Aktion
mit einem Klick zustimmen. Gibt es irgendeine Möglichkeit diese Dialoge
abzuschalten?
Die neuartige Benutzerkontensteuerung (UAC
– User Account Control) unter Windows Vista fordert Sie bei jedem
Systemeingriff auf, der Aktion zuzustimmen, auch wenn Sie als
Administrator angemeldet sind. Das lässt sich aber vorübergehend
abschalten. Dazu gehen Sie in der Systemsteuerung auf „Benutzerkonten“
und wählen die Option „Benutzerkontensteuerung ein- oder ausschalten“.
Nach einem Rechnerneustart belästigen Sie keine UAC-Dialoge mehr. Sobald
Sie mit der Konfiguration Ihres Systems fertig sind, sollten Sie die
Funktion aber auf demselben Weg wieder einschalten. Sie bietet natürlich
einen gewissen Schutz, weil Sie vor Systemeingriffen gewarnt werden.
Außerdem dürften die Dialoge bei der normalen Arbeit seltener auftauchen
und stören.
Weg mit dem Balloon:
Wenn Sie die UAC längerfristig abschalten wollen, nervt Sie eventuell
der Balloon-Tipp in der Taskleiste. Er weist Sie ständig darauf hin,
dass Sie die Benutzerkontensteuerung deaktiviert haben. Den Balloon-Tipp
können Sie über die Registry abstellen.
Starten Sie Regedit, und öffnen Sie den Schlüssel: „Hkey_Local_Machine\Software\Microsoft\Security
Center“.
Hier legen Sie, falls es ihn nicht gibt, einen Dword-Eintrag mit
dem Namen „UACDisableNotify“ an und geben ihm den Wert „1“.
Nach einem weiteren Neustart haben Sie auch hier Ruhe.
Tipp: Die UAC-Funktion wird nicht benötigt, wenn alle Benutzer im Alltag
mit eingeschränkten Konten arbeiten und nur bei Bedarf über „Ausführen
als“ Admin-Rechte aktivieren. Das ist schon mit Windows 2000 sowie XP
und natürlich auch mit Vista möglich.
Ich
habe schon alle Windows-Updates von VISTA durchgeführt, trotzdem treten
noch ein paar Probleme auf. Gibt es irgendwelche Updates oder Patches
die nicht bei Windows-Update mitgeladen werden?
Microsoft hat für Vista zwei Updates
veröffentlicht, welche in zahlreichen Fällen die
Geschwindigkeit und Stabilität erhöhen. Sie müssen manuell
heruntergeladen werden.
Das Update 938979 behebt eine Menge von Problemen, unter
anderem lange Wartezeiten beim Kopieren und beim Aktivieren
aus dem Ruhezustand, Probleme bei der Installation von
Netzwerkdruckern, und Beschädigung von RAW- und AVI-Dateien.
Auch Update 932539 ist ein Sammelpatch. Damit werden vor
allem Probleme mit Grafikkartentreibern aus dem Weg geräumt.
Die Updates werden derzeit nicht automatisch verteilt,
sondern müssen vom Benutzer selbst heruntergeladen und
installiert werden.
Download:
Update 938979
Update 932539
Ich
habe mir den Norton Antivirus 2008 gekauft und auf meinem Rechner
installiert. Jetzt meldet mir die Software ein Problem mit der
Aktivierung und deaktiviert mir den Viren- und Spyware-Schutz! Die
Aktivierung brachte kein Ergebnis, was kann ich tun?
Das Problem mit der Aktivierung ist auf einen nicht
gestarteten Dienst zurückzuführen der sich folgendermaßen
beheben lässt:
- Drücken Sie START und Ausführen
- geben Sie "services.msc" ein
- Suchen Sie den Dienst Symantec Core LC und öffnen Sie
diesen (Doppelklick)
- Ändern Sie des Starttyp von manuell auf automatisch - Kontrollieren Sie ob der Dienst auch gestartet
wurde (falls nicht drücken Sie auf starten) und
drücken Sie auf OK
Jetzt sollte die Aktivierung von Ihrer Symantec Software
wieder funktionieren
Ich
bin Webdesigner und kontrolliere meine Webseiten mit dem Internet
Explorer 7. Da der IE7 die Version 6 aber nur ersetzt, habe ich keine
Möglichkeit meine Webseiten mit dem IE6 zu testen. Gibt es eine
Möglichkeit beide Internet Explorer-Versionen gleichzeitig zu betreiben?
Das ist nur mit einer eigenen Software namens
"MultipleIEs"
möglich! Wenn Sie den Internet Explorer 7 installiert haben
brauchen Sie nur die Software herunterzuladen und zu
installieren. Bei der Installation werden Sie gefragt welche
Versionen Sie verwenden möchten (Die Software istalliert bei
Bedarf die Versionen 3,4,5,5.5 und 6). Diese Software können
Sie hier herunterladen!
(ca. 10MB)
Ich
habe mir einen DVD-Brenner mit LightScribe-Funktion gekauft. Die
Software für LightScribe-Beschriftungen habe ich installiert, doch
findet die Software meinen Brenner nicht. Was kann ich tun?
In erster Linie empfiehlt sich bei diesem
Problem zuerst die Brenner-Software (z.B. Nero)
und das LightScribe-Label Programm auf den neuesten Stand
(mittels Software-Update vom Hersteller) zu bringen. Die
neueste LightScribe-Label Software erhalten Sie unter
www.lightscribe.com.
Falls Ihr Brenner nach allen Updates immer noch nicht
gefunden wird, ist mit höchster Wahrschein-lichkeit ein
falscher Eintrag in der Windows Registry die Ursache:
- Geben Sie unter START und AUSFÜHREN
den Befehl "regedit" ein. Unter dem Schlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon
finden Sie den Eintrag "allocatecdroms". Ändern Sie
hier den Wert von 1 auf 0.
Schliessen Sie die Windows Registry und starten Sie Ihren
Rechner neu.
Nach dem Neustart sollte der Brenner wieder gefunden werden
und Sie können Ihre LightScribe Rohlinge bedrucken.
Seit
kurzem lässt sich mein Outlook nicht mehr starten und meldet einen
Datenbankfehler. Wie lässt sich dieses Problem beseitigen?
Dieses Problem lässt sich mit einer Reparaturfunktion
von Microsoft schnell beseitigen:
- Klicken Sie im Menü Start auf Ausführen.
Geben Sie im Feld Öffnen Folgendes ein: Bei Microsoft Office 2007: C:\Programme\Microsoft
Office\Office12\ScanPST.exe Bei Microsoft Office 2000, 2002 & 2003: C:\Programme\Gemeinsame Dateien\System\MSMAPI\1031\ScanPST.exe
und klicken sie auf OK
- Geben Sie dann den Pfad der PST-Datei an (C:\Dokumente
und Einstellungen\*Benutzer*\
Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook\Outlook.pst)
an und lassen die Datei reparieren.
Seit
kurzem lassen sich keine Windows Updates mehr installieren? Nach jedem
Update bekomme ich eine Fehlermeldung das die Updates nicht installiert
werden konnten.
Dieses Problem lässt sich mit einer Reparaturfunktion schnell beseitigen:
- Starten Sie den Internet-Explorer und gehen Sie auf die
Internet-Seite www.mshelper.de
- Klicken Sie auf der linken Seite auf Probleme und
Lösungen.
- In dieser Liste finden Sie den Punkt:
Wiederherstellung aller Windows Update Funktionen.
- Beim Klick auf diesen Punkt öffnet sich ein Download mit
dem Programm: winUpdRestore!v28.exe.
- Laden Sie dieses Programm herunter und starten es. Nach
kurzer Installation werden Sie
aufgefordert den Computer neu zu starten. Tun Sie dieses und führen die
Windows Updates
nochmals aus. Jetzt sollten die Windows Updates wieder funktionieren.
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